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Einzelausstellung
Cornelia Caufmann
auf(er)stehen

in der Galerie im Drauknie
im Forsthaus am Marktplatz 6
9751 Sachsenburg bei Spittal/Drau
 
Ausstellungsdauer: Sa, 6.4. – Sa, 13.4.2019
Sa 10:00 – 12:00, Mo – Fr 10:00 – 12:00 u. 16:00 – 18:00
Einladung pdf

 

 

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cc(at)cornelia-caufmann.com
Mobil: +43 676 4645 267

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Impressum

TEXT1

 

Prof. Dr. Reinhard Bauer

Wild Shapes oder Über die Struktur lebendiger Zentren
Eine fragmentarische Betrachtung[1]

Once we have the view of wholeness and centers, linked by the 15 deep properties, we have a general view of the type of whole which must occur as the end product of any successful design process.

 - Christopher Alexander, 1996

In ihrer 12-teiligen Serie großformatiger Arbeiten mit dem Titel „Wild Shapes“ beschäftigt sich Cornelia Caufmann mit dem (wilden) Prozess reiner Malerei. Riesige Papierbögen, dicke Kalligraphie-Pinsel und schwarze Tusche nutzt sie dazu, sich „von Form und Emotion, von Sprache und Schrift“ zu befreien: „Ziel ist eine Bildsprache, die frei von Sprachrichtigkeit und Norm ist.“ Ihre Bilder, so die Künstlerin weiter, seien Reflexionen ihrer persönlichen Wahrnehmung, „denen komplexe Kompositionskonzepte zugrunde liegen[...].“

Aus der mustertheoretischen Perspektive betrachtet, sind die „Wilde Shapes“ das, was der 1936 in Wien geborene US-amerikanische Architekt, Architekturtheoretiker, Systemtheoretiker und Philosoph Christopher Alexander in seinem vierbändigen Spätwerk „The Nature of Order“ (2002-2004) mit Begriffen wie „Life“ (dt. Lebendigkeit), „Wholeness“ (dt. Ganzheit) und „Centers“ (dt. Zentren) zu fassen sucht: tief persönliche Werke mit großer Lebendigkeit und Ganzheit ...

Text Copyright Cornelia Caufmann 2018

Der vollständige Text ist in der editierten Katalogausgabe"wild shapes" - Cornelia Caufmann, 2018 enthalten und kann bei der Künstlerin selbst bezogen werden.

 

TEXT2

 

Dostojewski für einen Tag

Dr. Renée Gadsen

Die Fähigkeit zur Vereinfachung bedeutet, das Unnötige zu eliminieren, so dass sich das Wesentliche bemerkbar machen kann
-- Hans Hofmann

Schrecklich ist das, dass die Schönheit nicht nur etwas Furchtbares, sondern auch etwas Geheimnisvolles ist. Hier ringen Gott und Teufel, und der Kampfplatz ist des Menschen Herz.
-- Dostojewski, die Brüder Karamasow

Cornelia Caufmann ist nicht nur eine Verbündete der Mnemosyne, der Göttin der Erinnerung und der Zeit. Auch das Gedicht „Mnemosyne“ von Friedrich Hölderlin war im Laufe der Jahre in Caufmanns Gedanken ein unentwegter Begleiter. Sowie in dem Gedicht, stellen die Idee und die Erfahrung, dass blitzschnelle Erleuchtungen, Einblicke und intuitive Wahrnehmung in besonderen Lebenssituationen vorkommen, auch in ihrer Arbeit zentrale Themen dar. Fortwährend von Literatur und Musik inspiriert, verwendet Caufmann visuelle Hilfsmittel, um den Betrachter über ihre Suche nach dem universellen Inhalt, der aus der Form selbst hervorgeht, zu informieren. ...

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